Ankunftstag auf dem Hurricane 2006

Jippieh endlich war es soweit, das Hurricane 2006 hatte lange Zeit seine Schatten vorraus geworfen und nun sollte endlich der Tag gekommen sein, an dem es los ging. Nachdem ich bereits am Vorabend den größten Teil der Sachen gepackt hatte, die ich in Göttingen rumfliegen hatte, kamen heute Morgen noch die letzten Teile ins Gepäck. Schließlich wollte ich mir ja auch die Zähne putzen können. Um 12:07 fuhr dann mein Zug nach Goslar/Immenrode wo mein Zelt, Kocher und das Auto auf mich warteten. Schnell noch lecker mit meinen Eltern was gegessen, den Rasen gesenst und dann gegen 17:00 ab zum Verpflegung einkaufen. Lecker Müsliriegel, Brot, Tütenfraß, Wasser, Hörschutzzeug und auch ein wenig Bier. Nachdem ich nun in der Hoffnung war alles beisammen zu haben setzte ich mich wieder ins Auto um nach und nach die anderen 3 einzuladen.

Der erste Stopp führte mich zu JanB, bei dem wir nur schnell Zeug einluden um dann weiter zu Nino zu fahren und danach noch schnell zu tanken. Nachdem Nino samt Gepäck im Auto war haben wir uns gefragt, wie wir ohne Kombi noch jemand 4ten ins Auto hätten kriegen sollen. Aber zum Glück wars ja ein Kombi. Nun gings schnell Richtung Braunschweig um Christin einzufangen. Nach diesem Zwischenstopp war das Auto nun wirklich voll. Die Fahrt Richtung Scheeßel verlief ohne Nenneswerte Zwischenfälle. Kurz vor Scheeßel gabs dann die altbekannten Umleitungen und Einweisungen mit relativ geringem Stau. Auf dem Parkplatz angekommen haben wir uns jeder mit Rucksäcken und den drei Zelten beladen und auf den Weg Richtung Campingplatz gemacht.

Vor dem Campingplatzeingang befand sich die Bändchenausgabe, an der man vor Betreten des Geländes sich sein Bändchen abholen musste. Kein Problem ich habe dann also meine Karte rausgesucht und mich angestellt. Plötzlich wirkte der gute JanB etwas nervös. Er hatte gerade festgestellt, dass er sein Ticket zu Hause aufm Tisch liegen hat. Das war ungünstig. Er hat dann mit zu Hause telefoniert, um irgendeine Lösung zu finden. In der zwischenzeit haben Nino und ich uns die Zelte geschnappt und versucht einen, für drei Zelte geeigneten Platz, zu finden, der dazu auch noch eine akzeptable Lage hat. Für den Vorabend eines Festivals um ca. 22 Uhr war der Campingplatz schon sehr stark belegt und immer wieder haben wir, wenn wir gerade einen schönen Platz gefunden hatte, von den Leute dort gehört “Nee tut uns leid Ihr könnt hier eure Zelte nicht aufbauen. Wir warten noch auf Freunde, die hier hinsollen.”. Das hat ganz schön genervt aber irgendwann sollte unsere Mühe belohnt werden und wir haben einen noch recht netten Platz mit netten Nachbarn, die einen guten Musikgeschmack hatten, gefunden. Unser Platz war dieses Jahr also auf C12. Nino hat schnell die anderen Beiden abgeholt, JanB hatte sich bereits aufs Campinggelände gemogelt, und wir haben unsere Zelte aufgebaut. Wir mussten uns ein wenig beeilen, denn wir sollten uns mit JanBs Eltern in Verden treffen, um seine Karte in Empfang zu nehmen. Also schnell alles aufgebaut, zum Auto gelatscht, wieder Richtung Verden gebretzelt, JanBs Eltern getroffen, die Karte in Empfang genommen und wieder zurück zum Eichenring. Als wir wieder auf dem Parkplatz ankamen haben wir die letzten Sachen aus dem Auto geschnappt um damit unsere temporäre Wohnung einzurichten.

Wir wollten gerade einen kleinen Rundgang über das Gelände starten, als ich, vor unserem Zelt stehend, den zu den anderen sagte: “Wow, die da haben aber ein krasses Licht im Zelt.”. Man konnte nämlich sehr gut verfolgen, was so in dem Zelt vor sich ging. Schnell fand ich dieses “krasse” Licht aber merkwürdig denn es flackerte stark und auf einmal kam auch Rauch aus dem Zelt. Dieses vermeindliche Licht war also ein Feuer und das hat auch unsere einer Nachbar wohl in diesem Moment kapiert. Wir zwei rannten also schnell zu dem Zelt aus dem plötzich ein Mädel sprang. Das Feuer schien in diesem Moment aus zu sein zumindest hat man von außen nix mehr gesehen. Unser Nachbar fragte das Mädel ob noch jemand im Zelt sei und die sagte nur “Ja, meine Schwester”. Da haben wir schnell mal das Zelt aufgemacht und das zweite Mädel samt der Decken mit denen sie wohl versuchte das Feuer zu ersticken herausgezogen. Was da brannte stellte sich als defekter Gasbrenner heraus. Ich habe dann mit Hilfe unseres Nachbarn, dass Zelt über dem Feuer Weggezerrt und JanB kam nach vergeblichen Löschversuchen Anderer mit Wasser auf die Idee den Sand, der den Campingplatzboden bildete über den Brenner zu schmeißen. Siehe da das Feuer ging aus und man roch nur noch das tolle Butan/Propan Gemisch. Dank der schnellen Reaktion aller und unseres Chemikers waren so nun größere Probleme abgwendet.

Nun konnten wir also unseren Rundgang endlich antreten und endeten für diesen Abend alle bis auf JanB im “Titty Twister”-Nachfolger “Die Nacht der roten Bullen” einem Disco Zelt auf dem Campinggelände. Irgendwann gegen vier Uhr morgens haben wir uns dann noch in die Zelte geschleppt und sind trotz des normalen Festival-Lärmpegels gut eingeschlafen

Hier sollen eigentlich auch noch ein paar Bilder kommen. Wenn es soweit ist, werde ich es schon verkünden.

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