Dez 14, 2007 - 1 Comments - fotos, gesehenes, musikalisches -

Bette Hot in Hamburg

Bette FrostGestern war es endlich soweit Fettes Brot alias Bette Frost sollten für uns ein Ständchen darbringen, die Vorfreude war riesig und so ging es dann auch voller Euphorie um ca. 16 Uhr aus Göttingen mit dem Auto los. Nachdem wir alle eingesammelt haben war es dann zwar schon ca. 16:45 bevor wir endlich auf der Autobahn waren. Und da gab es gleich nen Dämpfer wir hatten „nur“ die „…lasst grüßen“ im Wechsler, egal Hauptsache wir konnten uns gut einstimmen und mitsingen.

Nach diversen Rasten und Verfahrungen, doofe Online-Karten-Dienste, waren wir dann gegen 20:20 am Uebel & Gefaehrlich und wollten nen Parkplatz suchen, nah dran natürlich. Da kam es uns sehr gut gelegen, dass der Dom gerade abgebaut wurde und wir nur 5min gehen mussten.

Also überflüssige Kleidung abgeworfen und zum Einlass, mit ein wenig Verspätung ging es dann auch endlich in die warme Bude. Im Lift gab es dann das erste bekannte Gesicht. Im 4. Stock angekommen war es dann auch endlich wohl temperiert, was nicht auf dauer so bleiben sollte. Nun galt es schnell gute Plätze zu sichern und zu warten.

PascalGegen viertel nach 10 war es dann so weit die Band und die Brote betraten die Bühne. Jetz ging es los und bald stellte sich herraus, dass das Anagramm Bette Frost nicht ganz passte, denn frostig war weder die Stimmung noch die Temperatur. Am Anfang gab es erst einmal nur neue Töne, die einem aber auch schnell vertraut vorkamen und insgesamt einen sehr zuversichtlichen Eindruck auf das kommende Album erweckt haben. Ob nun das verrückte Internet-Beziehungs-Lied von dem verrückten Betonbaumeister, die Ansagen vom König, der Doktor, wackelnde Ärsch, Pascals neue Gesangseinlage, Bettinas Brüste oder plötzlich auftauchende Miezen (Hammer) … Mieze und die JungsAlle Texte sind zwar nicht gleich im Kopf geblieben, aber vieles wartet nur darauf im nächsten Jahr erneut gehört zu werden. Die Menge war am Anfang evtl. ein wenig reserviert ob der unbekannten Töne aber nach den guten Beats konnte man sich einfach nicht mehr ruhig verhalten, man musste springen und den Körper schütteln. Auch auf der Bühne schien keine Langeweile aufzukommen immerhin ist keiner bis auf Mieze keiner weggerannt.

Eigentlich hätte es ja vorbei sein können nachdem das neue Album angeblich zu Ende war, aber nach der ersten Zugabe gab es dann wieder ein letztes Lied und das war der Hammer, verrückt und super. Nun war die Stimmung schon längst auf dem Höhepunkt angekommen und die Temperaturen auf Sauna-Niveau angehoben als von der Bühne mit alten Klassikern in die Menge gefeuert. Alles was Rang und Namen hatte wurde zum besten gegeben und die Temperaturen bestimmt nochmal um 2 Grad angehoben. Nach der 2. Zugabe kam dann auch das lang geforderte „schwuuuuuuuuuuhuuuuhle Mähdcheeeen“ und ich habe die 2. Reihe erreicht, super, besser konnte der Abend kaum Enden. Ein wenig habe ich mich ja wie in dem Video gefühlt, herrlich …

Das Publikum ...Die 3. Zugabe war dann zwar nicht das geforderte „nordisch wuhuhuuuu …“ aber ein sehr schönes a cappella „Das Publikum war heute wieder wundervoll …“

Danach noch schnell ein Shirt abgegriffen und ein wenig auf normal Temperatur abgesenkt und ab zum Auto und den Heimweg angetreten, trotz fortgeschrittener Stunde war von Daniels und meiner Seite aus nicht an Schlaf zu denken. Im Gegenteil noch schnell die „… lässt grüßen“ eingeworfen und mitgeschnackt.

Insgesamt bleibt nicht viel zu sagen außer einem herzlichen Dankeschön an die Band, Mieze, Pascal und die 3 Jungs von nebenan die das Niveau immer heben. Remember remember the 13th december …

Danke!

Fotos

Andere Berichte auf der Fettes Brot Homepage:

Konzertberichte Hamburg, 13.12.